Die Null soll stehen bleiben

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23.01.2018: HSG Mainfranken - SpVgg Giebelstadt 39:25

Die Null soll stehen bleiben

Die Herren steuern unhaltsam auf eine Meisterschaft zu. Hier nun der Bericht von Andreas Stöckinger aus der Mainpost

Die Handballer der HSG Mainfranken scheinen in dieser Runde von keiner Mannschaft aufzuhalten zu sein. Das 39:25 (18:13) gegen die SpVgg Giebelstadt war der zehnte Sieg im zehnten Spiel. Knapper als mit sieben Toren Unterschied zu verlieren, schaffte bisher kein Kontrahent. Sechs Punkte beträgt mittlerweile das Polster auf dem Weg in die Bezirksoberliga, von dem sie wohl keiner mehr abbringen dürfte. „Zu Null und nichts anderes", formulierte Spielmacher Johannes Neuweg diesmal nach getaner Arbeit das Ziel.
Soll heißen, dass die Gemeinschaft aus den Vereinen TV Etwashausen, TG Kitzingen und TSV Mainbernheim ohne Verlustpunkt den Meistertitel holen möchte.
 
HSG-Trainer Norbert Senft kostete der Abend kaum Nerven, auch wenn er hinterher monierte, dass seine Jungs „schlechter, heute viel schlechter" als in den meisten Partien zuvor gespielt hätten. Die erste Halbzeit gefiel dem Trainer nicht besonders, denn trotz des Fünf-Tore-Vorsprungs habe seine Truppe „zu viele Chancen liegen gelassen." Da kann man ihm durchaus Recht geben. Die beiden Gegenstöße von Felix Kümmel und Josh Schmitt direkt vor dem Pausensignal unterstrichen das. Beide Male scheiterten sie frei an Giebelstadts Torwart Carsten Roller, ehe Michael Schnapp für die Gäste mit verwandeltem Siebenmeter die erste Hälfte abschloss.
 
In diese waren die Giebelstadter gut gestartet. Sie führten bis zum 4:4 und hielten das Spiel später noch eine Weile einigermaßen offen, weil die HSG zu viel liegen ließ. Norbert Senfts Mannen zeigten aber immer wieder, dass sie in puncto Technik, Tempo und im Spiel Eins-gegen-Eins ihrem Gegner deutlich überlegen sind. Vor allem die linke Seite, wo Oliver Eckert und Denis Motscha ein Paar bilden, das wohl auch eine Liga höher selten zu finden sein dürfte.
 
Motscha, der zwischenzeitlich mal in der Rimparer Zweiten gespielt hatte, überragte nicht nur wegen seiner 15 Tore. Seine Sprungkraft nötigte auch Giebelstadts Torwart Roller Respekt ab. Nach 46 Minuten bot Motscha ein Sahnestückchen, als er einen Kempa-Trick herrlich zum 30:20 verwandelte. Die Gäste wehrten sich nach Kräften, ließen aber auch einige gute Gelegenheiten aus. Zum Ende hin wurde das Ergebnis immer deutlicher.
 
Was allerdings die Spieler und Trainer Mario Bitzek nicht störte, im Gegenteil. „Wir wollten unter 40 Toren bleiben , das haben wir geschafft. Uns fehlten diesmal vier wichtige Leute, unter anderem Jonathan Pabst, Andreas Michel und Maximilian Mark. Ich muss unsere jungen Akteure heute loben", fasste Bitzek zusammen. Er sieht zwar das Tal so langsam durchschritten bei den Giebelstadter Männern, aber mit der Gemeinschaft aus Kitzingen und Mainbernheim könne man nicht mithalten. „Respekt vor der Mannschaft, was der Norbert Senft da aufgebaut hat! Die werden auch die Bezirksoberliga rocken", glaubt der Übungsleiter.
 
Das mochte HSG-Trainer Norbert Senft nicht unterschreiben. „So überheblich sind wir nicht! Wir wollten im zweiten Jahr den Aufstieg schaffen, den Kader für die Bezirksoberliga haben wir. Jetzt gilt es, die Spannung bis zum Ende hoch zu halten." Hier sieht sein Regisseur Johannes Neuweg kein Problem. Die Kameradschaft passe. „Nächstes Jahr sind wir auch oben und dann klatschen wir einige", kündigte Neuweg schon mal an.

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